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Zelten im Winter

Zelten ist gerade im Sommer bei vielen jungen Menschen beliebt. Wenn die Abende lang und warm sind, draußen gegrillt und gefeiert werden kann, dann sind die Trips in die freie Natur am beliebtesten. Doch muss es immer Sommer sein, wenn man zelten geht? Nein, muss es nicht. Zelten im Winter wird immer beliebter, nicht nur bei Abenteuer-Touristen. Allerdings gibt es hier vieles, dass man beachten sollte. Wer sich beim Zelten in der Kälte bzw. in der „Wildnis“ unsere Tipps annimmt, der ist zumindest schon einmal gut vorbereitet.

camping-zelten-winterSchlafsack: Bekanntermaßen kann ein Schlafsack von sich aus keine Wärme erzeugen. Zwar arbeitet die Industrie fieberhaft an solchen Modellen, doch derzeit sind sie zum einen noch recht teuer, zum anderen für einen Trip einfach zu groß. Doch hat man als Camper die Möglichkeit, seinen Schlafsack auf die Tour im Schnee vorzubereiten? Darauf die Antwort: Ein ganz klares Ja. Zunächst sollte man auf die Lagerung achten, denn diese ist ganz wichtig. Der Schlafsack sollte offen und gut getrocknet in einer Bettzeuglade aufgehoben werden. Je nachdem, wie intensiv und schmutzig der letzte Ausflug war, sollte er eventuell vor der Lagerung auch gereinigt werden, denn bspw. ein verschwitztes Modell hat eine weniger gute Bauschkraft. Beachten sollte man allerdings, dass man je nach Fütterung das richtige Waschmittel benutzt, da das Innenleben ansonsten zerstört werden kann. Darüber hinaus könnte man seinen Schlafsack mit einem Inlay aus Baumwolle oder Seide aufmotzen, denn diese erhöhen die Wärmeleistung um bis zu 15° C .

Isoliermatte: Wissen sollte man, dass eine selbstaufblasende Matte nur dann am besten isoliert, wenn sie voll aufgeblasen wurde. Auf dem Markt bzw. im Fachgeschäft gibt es heute schon Matten, die eine Dicke von bis zu 10 cm aufweisen können – das ist extrem viel. Fix geschäumte Matten haben dagegen eine nicht ganz so gute Isolierung, denn es fehlt ihnen schlichtweg an Luftpolster. Daher sollte man bei einem Ausflug in den Schnee gleich zwei solcher Matten einpacken, sofern das das Reisegepäck auch her gibt. Um eine zu dünne Isoliermatte zumindest ein wenig ausgleichen zu können, kann man mit Regenjacke, Plastiksäcke und Co. nachhelfen, in dem man diese Utensilien unter die Matte legt. Dabei sollte man beachten, dass man am besten so viel wie möglich dahin legt, wo der größte Körperschwerpunkt aufliegt. Das ist im Hüft- und im Schulterbereich. Als Alternative kann man auch eine „Rettungsdecke“ unter die Matte legen, diese sollte eigentlich jeder Fahrzeugbesitzer in seinem Auto haben. Sie ist extrem leicht und günstig. Gekauft werden kann sie im Internet oder in der Apotheke. Sie hat den Vorteil, dass sie absolut wasserdicht ist und isoliert.

Richtige Bekleidung

Ganz wichtig ist natürlich auch die eigene Kleidung. Sie ist vielleicht sogar der zentrale Punkt, den man beachten sollte, bevor es auf einen Trip in den Schnee geht. Nicht fehlen darf natürlich die (Funktions‐) Unterwäsche, die möglichst lang sein soll. Auch die von der Oma immer ans Herz gelegten „warmen Socken“ sollte man dabei haben, mit ihnen darf man auch ins Bett bzw. in den Schlafsack steigen. Sollten die Füße trotzdem nicht warm werden, empfiehlt es sich, bspw. eine Daunen‐ oder Fleecejacke über den Schlafsack zu legen. Neben der Unterwäsche und den Socken ist auch Funktionskleidung sehr wichtig, denn sie hält nicht nur warm, sondern lässt den Körper auch atmen, sodass er nicht anfängt zu schwitzen. Das ist wichtig, denn wenn der Körper transpiriert, ist es schnell möglich, dass er auskühlt. Wer oft und schnell im Gesicht friert, der kann auch eine (Sturm-) Haube nutzen.

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  • Zeltkerze: Eine Zeltkerze bringt nicht nur Licht ins Zelt, sondern gibt auch Wärme ab. Allerdings sollte man beim Umgang mit einer offenen Flamme in einem Zelt sehr vorsichtig sein, denn die Materialien fangen schnell Feuer. Zudem sollte man immer für ausreichende Belüftung sorgen.
  • Wärmeflasche: Beim Abendessen kann man mit seinem Kocher ein wenig Wasser heiß machen und in eine Trinkflasche bzw. in eine Wärmeflasche einfüllen. Umwickelt mit einem Handtuch kann man diese dann dazu nutzen, um sich zu wärmen. Vor allem die Füße bekommt man mit einer Wärmeflasche schnell warm.

Verpflegung

Um mit den Mahlzeiten nicht allzu viel Gewicht zu verbrauchen, sollte man die Lebensmittel nach Tagesrationen verpacken und möglichst vorkochen. Auch Pausensnacks, wenn man auf einer Tour ist, sollten vorbereitet werden, denn dies spart Gewicht und Zeit. Beachten sollte man, dass man bei einem Trip auch im Winter gut 4 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen sollte. Vor der Tour sollte man eine Liste erstellen, um nichts zu vergessen. Man kann auch Erfahrungen mit anderen Leuten austauschen, was benötigt wird. Dazu empfiehlt sich in aller Regel das Internet.

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